Schwachstellen und ihre Alternativen – Teil 2

Jetzt kommen unsere Fachleute zu Wort. Sie beschäftigen sich mit den brennenden Fragen auf der Schmelz (Fragen, die allerdings die gesamte Stadt- und Raumplanung tangieren). Nämlich: Welche Schwachstellen gibt es auf der Schmelz und welche Alternativen gibt es dazu? Wir haben es mit rundum tosenden Verkehr zu tun, der zur Gefahr für FußgängerInnen und RadfahrerInnen wird und einem mehr als bescheidenen Wegenetz für FußgängerInnen. Landschaftsplanerin Carola Hesse analysiert in ihrem Artikel all dies und noch mehr.

Das aktuelle Wegenetz, wie wir es schaffen können die vorhandene Fläche besser zu nutzen, kurzum wie diese Flächen so gestaltet werden können dass sie einerseits besser aussehen und andererseits die Menschen mehr nutzbare Fläche zur Verfügung haben, ist Thema des mehrfach ausgezeichneten Landschaftsarchitekten Joachim Kräftner. Angelika Wolf ist Kultur- und Sozialanthropologin und hat sich auf ihre Weise damit beschäftigt, wie ein geeigneter Freiraum aussehen kann. Wodurch halten wir uns eigentlich gerne in einem Freiraum auf? Schauen und Zuschauen, selbst Mitmachen beim Gärtnern, Begegnungen der verschiedenen NutzerInnen etc. Abschließend überlegt Elisabeth Eder aus genderspezifischer Sicht wie Räume definiert werden und welchen unausgesprochenen Regeln in ihnen gelten. FRISCH möchte dass die Schmelz ein Raum wird in dem alle: Frauen und Mädchen, Männer und Burschen, Ältere und Kinder, Menschen mit Behinderungen und ohne ihren Platz finden. Elisabeths Artikel gibt Denkanstöße dazu.

Wir wünschen eine spannende Lektüre! [EW]

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