FRISCH druckfrisch in der Presse

Unlängst war ich mit Christine Imlinger von der Presse auf der Schmelz unterwegs. Wir sind gemeinsam die Schmelz und die Schmelz-Innenräume, damit meine ich die privaten Sportanlagen hinter Zäunen, abgeschritten. Locker lässt sichs da eine Stunde gehen (unvorstellbar wenn man nur auf den Hauptwegen spaziert, die in 10 Minuten abgeschritten sind). Jetzt ist der da, ihr Artikel.

Unter dem Titel Protest: Anrainer wollen die Schmelz “zurückerobern” schreibt Imlinger über FRISCH und  FRISCHs Ideen. Dabei zitiert sie Bezirksvorsteher Zatlokal: „Ich sehe das grundsätzlich positiv. Mehr Möglichkeiten für die Bevölkerung sind immer wünschenswert“.

Imlinger weiter: “Es geht um einen lebenswerteren Bezirk: Der Grünlandanteil liegt im Fünfzehnten bei geringen 12,7 Prozent.” Tja, und außerdem wurde hier einer Sache noch wenig Platz eingeräumt, auf die Imlinger aber eingeht. Das ist der riesiggroße MIGRA-Bau, der meine Adern hat schwellen lassen (so ungerecht: hier eine riesige Baugrube auf der Schmelz und die Menschen brauchen so notwendig Grünraum!) und der diese Initiative erst richtig zum Gehen gebracht hat. Vor Baubeginn hieß es honigsüß von seiten der MIGRA, dass hier ein Behindertensportzentrum gebaut werden solle und der Bau ein Wohnheim für Studierende sein sollte. Der Bezirk stimmte zu, MIGRA weiß aber von all dem nichts mehr. Jetzt ist die Rede von einem Wohnheim (ohne den Zusatz StudentInnen). Wohnen mitten im Grünen und ohne Verkehrslärm. Wer würde hier nicht gerne zuschlagen? Nun gut. Das alles ändert nichts an unserem Anliegen, mehr Grünraum für die Bevölkerung zu gewinnen, aber gerade angesichts dieser ungehemmten Versiegelung und Verbauung möchten wir daran erinnern, dass auch andere Grünflächen nicht nur verbaut, sondern großzügig zur Verfügung gestellt werden könnten. Nämlich der Öffentlichkeit!

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