Menschen berichten, Menschen wünschen …

Einige Kommentare und Berichte zur Schmelz:

(Petitionsliste): Freiräume sind für einen gesunden Körper und eine gesunde Seele Voraussetzung. Und gerade für die Menschen im dicht bewohnten 15.Bezirk drängt sich die Schmelz als Bewegungs- und Naherholungsraum für Jung und Alt geradezu auf. Statt über bewegungshungrige Kinder zu jammern, gebt ihnen vielfältige Spielräume. Statt über gewaltbereite Jugendliche zu jammern, gebt ihnen vielfältige Freizeitanlagen. Statt den alten Menschen Antidepressiva zu verfüttern, gebt ihnen Plätze in der Natur, wo es gemütlich und sicher nicht einsam ist. Und das alles ohne Eintrittsgebühren oder kostenpflichtige Mitgliedschaften. Wem dafür Vernunftgründe nicht reichen: Entsprechende volkswirtschaftliche Kosten/Nutzenanalysen liegen zur Genüge vor.

Bericht von unserer Facebookseite: “Mein Vater (Jahrgang 1923) hat auf der Schmelz noch Fußball gespielt, bis die berittene Polizei gekommen ist. Dann sind sie in die Kleingärten geflüchtet.
Auf dem Areal zwischen Minciostraße, Schanzstraße und Kendlerstraße gab es bis in die 70er – Jahre eine Kleingartensiedlung, in der sogar Tauben und Hühner gezüchtet worden sind – “die kleine Zukunft”.”

Eine etwa 30jährige Frau erzählt mir am Spielplatz: “… als ich ein Kind war, haben wir auf dem ASKÖ-Gelände gespielt. Einen großen Spielplatz gab es damals und viel viel Platz!”

(Petitionsliste): …die Stadt gehört DIR (also MIR), und wenn alles abgesperrt ist, ist das wohl nur sehr eingeschränkt möglich!

(Petitionsliste): …. damit keder in Wien Zugang zu vorhandenen Grünflächen hat und ich ein Miteinander schöner finde als Zäune und Abgrenzungen….

(Petitionsliste): Die Stadt gehört den Menschen, die hier wohnen. Die EinwohnerInnen dieser Stadt werden Tag für Tag mit dieser Botschaft gefüttert. Aber sie müssen sich nicht mit der bloßen Satzhülse abspeisen lassen.

 

 

 

 

 

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