Ausflug auf den Sportplatz

Unser Ausflugsziel war nicht weit: Die Schmelz. Unser Vorhaben: Die riesigen und für die Öffentlichkeit verschlossenen Sportareale.

Das Gelände ist enorm, etwa 3 ha. Auch das neu errichtete Wohnheim für Studierende ist gewaltig, laut Einreichung 3.100 m2. Wie ein Riegel steht es da und versperrt den Zugang zu den Sportflächen. Am Gelände existiert ein altes Wegenetz, dass früher mit draußen verbunden war. Mistkübel, verwitterte Bänke – wir können uns gut vorstellen, was für ein Leben hier noch vor 20 Jahren geherrscht hat. Denn Anfang der 1990er-Jahre war das Gelände noch frei zugänglich für die Öffentlichkeit. Feine Spaziergänge und Spiele waren dort möglich. Warum wurde das ASKÖ-Gelände geschlossen? Hat niemand dagegen protestiert?

Wir haben jedenfalls gesehen, dass es nur logisch wäre, diese Wege wieder zu begehen.  Vieles wäre dort möglich. Wir haben auch gesehen: der niedriger gelegene Fußballplatz liegt unbenutzt da. Ein Platz so groß wie ein Fußballfeld für alle. Da würde uns einiges zur Nutzung einfallen.

Dann ging es weiter zur USI. Auch hier: RIESENFLÄCHEN. Und auch hier haben wir gesehen, dass das Wegenetz mit den Wegen außerhalb des USI-Geländes verbunden war. Bitte aufmachen! Auf dem gewaltig großen USI-Gelände gibt es zwei Fußballplätze, Laufbahnen, Sprungbahnen, eine Art Amphitheater, Tennisplätze, Hartplätze und verschwenderische viel und nicht definiertes  Grün. Es ist sehr traurig zu sehen, wie diese großzügigen Flächen verschlossen sind für die Öffentlichkeit. Wer es noch nicht weiß: Draußen, auf der öffentlich zugänglichen Schmelz gibt es nur Wege, kein einziges Fleckerl Gras, auf dem Kinder oder Erwachsene sitzen oder spielen können. Auf unserer Wanderung haben wir Buben gesehen, die versucht haben, auf den Wegen Fußball zu spielen, Jugendliche die auf einer Holzlaube Klimmzüge versucht haben. Bitter.

 

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Eine Antwort auf Ausflug auf den Sportplatz

  1. milena greif sagt:

    Ich war heute bei der Führung von Anton Holzer dabei – unbedingt empfehlenswert! Eine Schande, wie die Grünflächen der Schmelz im Lauf der Zeit immer mehr zusammengeschrumpft wurden. Jetzt weiß ich auch endlich, weshalb sie so heißt: sie schmilzt ja förmlich!

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